Aber wieder weg vom Unileben und hin zu viel Erfreulicherem wie den Nation2Nation Parties: sollen die besten Feten in Prag sein,…sagen die Veranstalter. Die Tschechen sagen dazu: the party sucks,…klingt schon eher nach der Wahrheit, find i! Is echt nit sonderlich gut. Das Bier is zwar günstig (aber des is generell nit teuer) und man trifft halt viele Studenten aus dem Ausland aber sonst isses nur laut, nur schlechte BumBum Musik (genau mein Geschmack, wie jeder weiß der mi kennt) und viel zu heiß! Des letztemal simma sogar a ¾ Stunde angestanden, nur damit ma rein dürfen! Mal schaun, ob mi die Party nomal sieht,…
Sonst hab i no nit soviel Nachtleben in Prag erlebt, bin nämlich am Donnerstag schon wieder raus aus der Stadt und hab im Südosten von Prag, in Mähren, des sonnige Wochenende genossen.
Sind zuerst von Prag nach Brünn, mit dem Bus, weil ma ja mit dem viel schneller sind, als mit dem Zug (Sind dann a Stund im Stau gstanden – nie wieder Bus hamma uns dacht).
In Brünn hamma dann fast keine Unterkunft bekommen (i mein unter 100€) und essen hamma a beim Maci müssen, weil uns sonst keiner mehr was geben wollt!
Am nächsten Tag hamma dann raufgeschwitzt auf den Hügel, wo man die wunderschöne und architektonisch so wichtige Villa Tugendhat besichtigt haben (grauer Betonklotz – i weiß i bin ein Kulturbanause). Die Burg die ma danach gsehn haben war da schon imposanter, für mi.
Blick auf Brno von der Burg Spilberk
Dann gings weiter nach Kromeriz. Haben eine nette Pension gefunden (volle schen, mit volle gutem Frühstück, so wie is mag und an Weinkeller). War a eine nette kleine Stadt, mit schönen Schlossgärten:
Nächster Halt war dann Valtice, wo man uns glei wieder zurückgschickt hat nach Breclav, weil dort keine Herberge für uns war! Naja, wieder viel auf den Zug warten, weil den vorderen hamma ja um ein paar Minuten verpasst,… Aber dafür hamma gwusst, wir ham a Unterkunft. Und was für eine:
Des Häusl war ca. 2x2m groß, für 2 Personen, natürlich freistehend im Freien und dementsprechend kalt (wie die Hundehütte bei uns daheim). Aber des Beste: wir waren umgeben von einer Art Kirchtag, mit Rummelplatz und lauter Musik, Bier und sonstigen Standerln, Liveband und zu guter Schluß noch am Feuerwerk. Da könnt ihr euch a wieder vorstellen, wie groß unsere Augen warn, als uns da Taxler da rauslassen hat. Er hat eh schon so gegrinst wie ma eingstiegen sind, da hätt ma uns schon was denken sollen. War dann aber eh no ganz lässig. Haben uns unters Volk gemischt, ein paar Sturm getrunken, ein bissl Abba-Band zugehört und des Feuerwerk betrachtet und dann hamma uns in unser kaltes Heim begeben! Brrrr
So, bevor des jetzt alles no länger wird no ein paar Fotos von dem Weinberg, durch den mir maschiert sind, in Valtice und dann wars des wieder für ein Weilchen!
Na schledanou!